Dienstag, 20. März 2018

Weibertreu-Halle bleibt weiter in den Händen der Wölfe

Mit einem 32:31(16:15)-Zittersieg haben die Rappenauer Wölfe einen weiteren wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt errungen.

In den ersten zehn Minuten der Partie gestaltete sich zwischen beiden Mannschaften ein offener Schlagabtausch mit unglücklich agierenden Torhütern und wenig effektiven Abwehrreihen. Einfache Tore auf beiden sorgten dafür, dass sich der Spielstand schnell nach oben schraubte und Wölfetrainer Zeljko Jerkovic sich nach fünfzehn Minuten beim Stande von 9:7 für die Hausherren genötigt sah, die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch zu legen.

Allerdings konnten die Wölfe den Rückstand in den nächsten fünf Minuten nicht aufholen, beim 12:9 nach zwanzig Minuten sah man sich sogar mit drei Toren im Hintertreffen.

Dass man auch anders konnte, zeigten dann die nächsten Angriffe. Innerhalb von fünf Minuten wurde der Drei-Tore-Rückstand in eine 14:13 – Führung gedreht, sodass wiederum der Trainer der Heimmannschaft Redebedarf mit seinem Team sah. Bis zur Halbzeit konnte dann aber durch einen gut aufgelegten Thomas Schwing im Gehäuse und eine konzentriertere Abwehrarbeit die Führung gehalten werden.

Man war sich in der Kabine einig: Der Kantersieg in der Vorwoche gegen Crailsheim war nichts wert, sollte man das Spiel in der Weibertreuhalle verlieren. Neben wichtigen Punkten stand ja schließlich auch die Siegesserie gegen die Weinsberger auf dem Spiel: Die letzten fünf Vergleiche mit den Weinsbergern hatte man allesamt, teilweise deutlich, teilweise sehr knapp, gewonnen.

Nach dem Pausentee das gleiche Bild: durch einfache Tore und verwandelte Siebenmeter wuchs das Ergebnis auf der Anzeigentafel immer höher hinaus: in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit fielen stolze 15 Treffer. In dieser Phase holte sich der für die Rappenauer immens wichtige Rückraumschütze Dominik Faulhammer gleich zweimal eine Zeitstrafe ab, sodass dieser von nun an mit Alexander Kuhn immer einen Angriff-Abwehr-Wechsel vornehmen musste, um nicht Gefahr zu laufen, die dritte Zwei-Minuten-Strafe zu kassieren.

Der Treffer zur zwischenzeitlichen 26:24- Führung der Wölfe nach 43 Minuten war ein Treffer aus dem Kuriositätenkabinett: Der Wurf von Stephan Mantei war eigentlich schon durch den Weinsberger Torhüter pariert, doch ging der Ball senkrecht in Richtung Hallendecke. Der gegnerische Schlussmann verlor auf der Suche nach dem Spielgerät kurzzeitig die Orientierung, sodass der Ball, als er wieder auf den Boden kam doch noch ins Tor kullerte.

Von nun an begann die heiße Phase des Spiels: Nachdem die Weinsberger wieder ausgeglichen und sogar in der 58. Minute nochmals mit einem Tor in Führung gegangen waren, brachte Michael Maisch den vorletzten Angriff der Wölfe mit Glück im Gehäuse der Gastgeber unter.

Nun der letzte Angriff der Weinsberger, welche natürlich die Zeit etwas herunterspielen wollten. Allerdings wurde von der Abwehr der Wölfe konsequent agiert und man hatte 13 Sekunden vor Schluss wieder den Ball. Sofort ertönte die Sirene für die Auszeit der Wölfe: Trainer Jerkovic hatte einen genauen Plan für den letzten Angriff. Schnell wurde dieser besprochen, bevor man zum finalen Wurf ansetzen wollte.Quasi mit der Schlusssirene setzte dann Dominik Faulhammer den letzten Wurf wuchtig ins linke untere Toreck, in welches der Torhüter der Weinsberger ebenfalls unterwegs war. Doch diesem rutschte der Ball durch die Finger und somit über die Linie. Auch wenn der Torhüter den Ball schnell wieder herausgeholt hatte, der über das gesamte Spiel souverän agierende Unparteiische hatte richtig erkannt, dass der Ball hinter der Linie war und gab den Treffer zum umjubelten 32:31 Endstand. Die Spieler der Wölfe lagen sich jubelnd in den Armen, während die Weinsberger zwar sehr geknickt, aber fair zum Sieg gratulierten.

Besonders wichtig in diesem Spiel erwies sich dieses mal Rückraumschütze Sebastian Bischoff, welcher mit zehn Toren fast ein Drittel aller Rappenauer Tore erzielte.

Jetzt steht man bei noch drei ausstehenden Spielen auf einem guten fünften Tabellenplatz und in den verbleibenden Spielen hat man es nun wirklich in der eigenen Hand, eine teilweise verkorkste Saison mit vier Niederlagen zu Jahresbeginn, noch gut zu Ende zu bringen.

  • Begegnung: TSV Weinsberg - Rappenauer Wölfe 31:32 (15:16)
  • Aufstellung: Valentin Böttcher, Thomas Schwing (beide Tor), Sebastian Bischoff (10/2), Michael Maisch (8), Sebastian Heisig (5), Dominik Faulhammer (5), Daniel Pfander (1), Alexander Kuhn (1), Jan-Hendrik Bauer (1), Stephan Mantei (1), Thomas Mayer
  • Schiedsrichter: Stephan Leiser (Union Böckingen)
  • Zuschauer: 40
  • Gelbe Karten: TSV 2 - Wölfe 2
  • Zeitstrafe: TSV 0 - Wölfe 3

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