Sonntag, 18. März 2018

Wölfe gewinnen Schlüsselspiel gegen Crailsheim

Großer Jubel am Abend in der Mühltalhalle Bad Rappenau: Nach einer unglücklichen 24:25-Niederlage im Hinspiel wurde das Rückspiel, welches von Trainer Jerkovic als „wichtigstes Spiel der Saison“ ausgerufen wurde, auch in der Höhe verdient mit 27:17(11:9) gewonnen. Und das trotz einer sehr angespannten Personalsituation: Sowohl Kreisläufer Florian Kubosch als auch der etatmäßige Mittelmann und Kapitän Michael Maisch standen dem Wölfedompteur nicht zur Verfügung. So mussten mit Michael Lehmann, Sören Birkert und Ralf Koch drei „alte Haudegen“ der Mannschaft helfen. Und auch Zeljko Jerkovic schnürte wieder einmal selbst die Handballschuhe, um der Truppe in dieser wichtigen Partie auszuhelfen.

Der Start in das Spiel lief allerdings nicht nach dem Geschmack der Heimmanschaft. Durch Pech im Angriff lag man schnell mit 1:3 im Hintertreffen und es dauerte bis zur 18. Minute, bis beim Stande von 5:5 erstmals der Ausgleich erzielt wurde. Promt sah sich der Gästetrainer genötigt, die grüne Auszeitkarte auf den Zeitnehmertisch zu legen. Doch die Maßnahme brachte nichts, bis zur 25. Minute zogen die Wölfe erstmals mit 10:8 ein kleines bisschen davon. Ein in der ersten Halbzeit gut aufgelegter Thomas Schwing im Gehäuse der Wölfe sorgte mit einem gehaltenen Tempogegenstoß dafür, dass man schließlich mit einer 11:9 –Führung in die Kabinen ging.

Trainer Jerkovic musste in der Kabine die richtigen Worte gefunden haben. Eine doppelte Unterzahl wurde schadlos überstanden und nach 36 Minuten lag man erstmals in Front. Die gegnerische Mannschaft aus Crailsheim, welche nur mit acht Mann die Reise in die Kurstadt angetreten hatten, wurde nun immer verzweifelter und wütender. Zahlreiche Aktionen wurden als böswillige Fouls reklamiert und die Stimmung heizte sich immer mehr auf. Dies gipfelte schließlich sogar darin, dass die Crailsheimer etwa zehn Minuten vor Spielende das Spielfeld verlassen wollten, um einen Spielabbruch zu erzwingen, da sie mit der Schiedsrichterleistung und der, wohlgemerkt nicht unfairen oder übertriebenen, Spielhärte der Wölfe nicht einverstanden waren. Bis es soweit kam, hatten die Wölfe die Führung kontinuierlich ausgebaut, Chancen wurden konsequent verwandelt und durch teilweise schöne Spielzüge Treffer erzielt, sodass vier Minuten vor Ende der Partie erstmals zehn Tore Unterschied auf der Anzeigetafel zu lesen waren. Schlussendlich hatten die Crailsheimer aufgegeben und verweigerten zum Ende der Partie jegliche Arbeit, sodass mit der Schlusssirene ein deutlicher Sieg zu Buche stand.

Erfreulich war, dass sich bis auf die beiden Torhüter und Spielertrainer Jerkovic, welcher einmal Pech im Abschluss hatte, jeder Feldspieler mindestens einmal in die Torschützenliste eintragen konnte. Somit hat man den direkten Vergleich gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf nun deutlich gewonnen und kann etwas entspannter die noch folgenden Aufgaben angehen.

Trotzdem sollten auch die kommenden Spiele erfolgreich gestaltet werden, um sämtliche Zweifel am Nichtabstieg zu beseitigen.

 

Thomas Schwing, Valentin Böttcher (beide Tor), Sebastian Bischoff(6), Dominik Faulhammer(5), Sebastian Heisig(4/1), Daniel Pfander(3), Sören Birkert (2), Stephan Mantei (2), Alexander Kuhn(2), Jan-Hendrik Bauer(1), Ralf Koch(1), Zeljko Jerkovic

  • Begegnung: Rappenauer Wölfe - TSV Crailsheim 27:17 (11:9)
  • Aufstellung: Thomas Schwing, Valentin Böttcher (beide Tor), Sebastian Bischoff(6), Dominik Faulhammer(5), Sebastian Heisig(4/1), Daniel Pfander(3), Sören Birkert (2), Stephan Mantei (2), Alexander Kuhn(2), Jan-Hendrik Bauer(1), Ralf Koch(1), Zeljko Jerkovic
  • Schiedsrichter: Ansel (TSG Heilbronn)
  • Zuschauer: 48

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