Montag, 16. April 2018

Starke Abwehrleistung ermöglicht Heimsieg

Die Rappenauer Wölfe haben ihr letztes Heimspiel der Saison 2017/18 überraschend deutlich gewonnen. Gegen die zweite Mannschaft der HSG Lauffen-Neipperg gelang den Wölfen ein am Ende verdienter, aber in der Höhe nicht erwarteter 27:20 (12:12)-Erfolg.

Das letzte Heimspiel der Saison stand ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. Nach der unglücklichen Niederlage am vergangenen Wochenende und der gleichzeitigen Überraschung mit der Niederlage des TV Mosbach beim TSV Crailsheim hat sich der Abstiegskampf in der Kreisliga A noch zu einem Sechskampf entwickelt. Dementsprechend deutlich war die Ansage des Coaches vor Spielbeginn: Ganz egal wie, die zwei Punkte sollten heute in der Mühltalhalle bleiben. Dementsprechend motiviert, konzentriert und aggressiv ging man dann in den Anfangsminuten zu Werke. Doch nach einer Viertelstunde musste der Rückraumshooter der Wölfe Sebastian Bischoff bereits zum zweiten Mal mit einer Zwei-Minuten-Strafe auf die Bank, nachdem der teilweise unglücklich agierende Schiedsrichter eine Situation am Mittelkreis völlig falsch eingeschätzt hatte. Diesen Schock mussten die Hausherren kurz verdauen, sodass die Lauffener nach zwanzig Minuten mit drei Toren in Front lagen. Eine Auszeit des Wölfetrainers nach 25 Minuten sollte die Mannschaft nochmal daran wecken, sie daran erinnern, wie wichtig das Spiel war und dass man die sich bietenden „Hundertprozentigen“ an diesem Tage einfach machen müsse, um hier etwas Zählbares mitzunehmen. Die Ansage saß: Schiedsrichter Ansel bat beide Mannschaften beim Stande von 12:12 zum Pausentee. Nach Wiederanpfiff zeigte sich, das Zeljko Jerkovic offenbar die richtigen Worte gefunden haben musste: Eine sehr starke Abwehrleistung in der zweiten Halbzeit war die Folge. Trotzdem mussten sich die Wölfe den Vorwurf gefallen lassen, das Spiel nicht schon zu einem früheren Zeitpunkt entschieden zu haben, da man wiederum mehrere Hundertprozentige Konterchancen liegen ließ, indem man am starken Schlussmann der Gäste Tim Barth scheiterte. Doch dann kam die Zeit des Jüngsten in der Mannschaft. Nach einer erneuten Auszeit, in der der Wölfedompteur die mangelhafte Konterauswertung monierte, verwandelte Daniel Pfander zwei schnelle Tempogegenstöße in Folge, sodass die Wölfe zehn Minuten vor Schluss erstmals mit drei Toren in Führung lagen.

Fünf Minuten vor Ende der Partie war beim Stande von 24:20 eine Vorentscheidung gefallen. Konzentriert spielte man in der Abwehr zu Ende, verwandelte im Angriff noch mehrmals sicher, sodass zum Ende der Partie die Spieler mit den Zuschauern einen auch in der Höhe verdienten Sieg feiern durften.

Zwei Dinge haben es zum Schluss dann doch verdient, noch extra erwähnt zu werden: Zum einen ein Siebenmeterwurf der Wölfe zum Schmunzeln, welcher, wäre die Hallendecke nicht da gewesen, wohl immer noch in der Atmosphäre unterwegs wäre. Zum anderen die tolle Leistung des Youngsters im Team, Daniel Pfander, welcher erst vor der Saison nach einer längeren Pause wieder zum Handballsport zurückgekehrt ist und seitdem nicht nur in diesem Spiel wichtige Tore für die Wölfe erzielt und sich wunderbar in die Mannschaft eingefügt hat. Dies ist umso erfreulicher, da der langjährige Linksaußen der Wölfe, Stephan Mantei aus privaten Gründen seine Handballschuhe in Rappenau an den Nagel hängen wird und man in Daniel Pfander einen würdigen Ersatz gefunden zu haben scheint!

 

  • Begegnung: Rappenauer Wölfe - HSG Lauffen/Neipperg 2 27:20 (12:12)
  • Aufstellung: Thomas Schwing, Valentin Böttcher(beide Tor), Dominik Faulhammer(8), Sören Birkert(7), Sebastian Bischoff(3), Michael Maisch, Daniel Pfander, Alexander Kuhn (je 2), Florian Kubosch, Jan-Hendrik Bauer, Stephan Mantei (je 1), Sebastian Heisig, Ralf Koch
  • Schiedsrichter: Anselm (TSG Heilbronn)
  • Zuschauer: 53
  • Gelbe Karten: Wölfe 1 - HSG 2
  • Zeitstrafe: Wölfe 4 - HSG 1
  • Rote Karten: Fehlanzeige

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